Open Office 3.0 RC1
So, liebe Leute. Also eigentlich war ich ja nie der Open-Office-Fan, aber seit Samstag kann man ruhigen Gewissens sagen: Was lange währt … Oder so.
Open Office hatte immer den üblen Beigeschmack dieser nerdigen und so irgendwie gar nicht Mac-like seienden Anwendungen. Blöde X11-Tools (also aus Nutzersicht) installieren und dann mit einer komisch-propriäteren, hässlichen Oberfläche rumeiern. Nee, geht einfach nicht. Da gab es lange Zeit NeoOffice für, was zumindest ohne Dev-Tools auskam und halbwegs ansehnlich war/ist und ich auch gerne benutzt habe.
Und jetzt gibt es sogar endlich eine zweite, bedenkenlos zu empfehlende Open-Source-Variante eines kompletten Office-Paketes: Open Office 3.0 (RC1). Ok, noch nicht final, aber hey, es sieht schonmal äußerst nett aus und lässt sich anständig bedienen. Es haftet zwar immer noch ein gewisser so-lala-Stil an, aber der Weg ist definitiv der richtige. Ansonsten … Es ist halt ein Office-Paket. Damit macht man Sachen, über die ich jetzt nichts groß verlieren will, denn das ist mindestens so spannend wie das Balzritual der Hommingberger Gepardenforelle.
Es gibt also für Mac-Nutzer keinen vernünftigen Grund mehr, sich mit Microsoft Office 2008 rumschlagen zu müssen.
Download gibt’s u. a. hier.
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