Wald und Bäume: Lokale Installation von TYPO3 4.2.2

Nachdem ich vor wenigen Wochen entnervt eine lokale TYPO3-Installation wieder gelöscht habe, weil nichtmal das Installationstool lief, habe ich mich heute wieder rangesetzt, weil ich einige Sachen dann doch lieber lokal austüfteln will, anstatt jedes Mal auf meinem Dev-Spielplatz online rumzugurken.

MAMP und Zeugs

MAMP ist ja ein richtig nettes kleines Spielzeug. Ein kompletter Webserver, out-of-the-box, zum Spielen und Spaß haben. Was aber die Jungs (und Mädels?) von living-e irgendwie völlig verpeilt haben, sind die marginalen Ressource, die sie MAMP bzw. dem entsprechenden Server zukommen lassen. Ein mageres, 8 MB „großes“ Memory-Limit gesteht die originale php.ini zu. Viel zu wenig für Brocken wie TYPO3. Die 4.2er Version hätte dann doch schon gerne 64 MB zum Kauen (32 MB gelten als empfohlen, naja …).

Leider scheint es mit MAMP aber nicht so richtig weiterzugehen. Das letzte Update gabs irgendwann im August 2007, ist schon eine Weile her. Oder es gibt schlicht nichts zu verbessern? Keine Ahnung, wäre jedenfalls schade, wenn diese nette und unkomplizierte Lösung so allmählich dahinsiecht.

Und wie komm ich da jetzt drauf?

Ganz einfach: Versucht mal, TYPO3 4.2.2 lokal bei 8 MB Limit zu installieren. Ihr seht ganz genau: Nix! Das Installations-Tool wird gar nicht erst gestartet und man sitzt vor einem weißen Bildschirm.

Da man irgendwann den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht und im Grunde recht logisch erscheinende Fakten übersieht, braucht es halt etwas Recherche. Aber dann macht es schlicht *klick*: Man muss lediglich das Memory-Limit auf 64 MB setzen, fertig. Manche Probleme lösen sich ja dermaßen rapide in Rauch auch, dass man sich fragt, wieso man dafür eigentlich graue Zellen braucht … Egal.

Die php.ini findet sich unter Programme/MAMP/conf/php5/. Der Rest sollte klar sein. Server neu starten und dann sollte die Installation laufen.

MAMP und virtuelle Maschinen

Wer jetzt denkt, er kann nun nicht mehr die Browservielfalt einer Online-Variante nutzen, der irrt. Es ist ein leichtes, beispielsweise unter VMWare Fusion seine Seiten zu testen. Hier muss als URL statt des üblichen http://localhost:8888/ die spezifische IP des Hosts, als von OS X, eingetragen werden, beispielsweise http://192.168.1.111:8888/ Hier bieten sich natürlich feste IPs an.

Keine relevanten Artikel.

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3 Kommentare

  1. 1

    • Kommentar von tecM0
    • 14. November 2008, 00:34

    Ich habe mal mit XAMPP (http://www.apachefriends.org/en/xampp.html) rumgespielt. Auch ganz nett, aber doch überflüssig weil man ja im Grunde nur die MySql installieren muss… alles andere ist in OS X 10.5 schon mit drin.

    http://www.klauskomenda.com/archives/2008/10/07/installing-apache-mysql-and-php-on-leopard/
    http://remysharp.com/2007/10/27/lamp-in-leopard-osx-105-php5-and-apache-22/

    Oder wenn man doch alles selber im Griff haben will, per MacPorts: http://pjkix.com/journal/2008/06/07/lamp-leopard-apache-mysql-php/

    Auf jeden Fall gefummel, aber das ist es wert. Spätestens wenn man das erste Mal an einem vergurkten bzw. neuen Kundenserver sitzt…. ;)

    S.

  2. 2

    Ach, alles Gefrickel, will ich nicht machen. Ich will sowas mac-like haben! ;)

  3. 3

    Mamp Pro ist übrigens sehr zu empfehlen, damit lassen sich auch URL’s über Dyndns erstellen, ich verwende das jeweils so… (Mit Parallels). Bei Dyndns kann man auch mehrere Sub-Domains auf eine Domain laufen lassen… also z.B. proj1.myname.selfip.net wobei du myname.selfip.net bei Dyndns registrierst.

    Wirklich schönes Design hier, war ja schonmal da, aber gefällt mir immer wieder :-)

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